Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Dienststellen > Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr > Über uns 

Über uns

Das Zentrum für Geoinformation der Bundeswehr (ZGeoBw) stellt allen Organisationsbereichen die benötigten Geoinformationen zur Verfügung. Heer, Luftwaffe, Marine, Sanität und die Streitkräftebasis sind so immer mit den neusten Daten wie zum Beispiel Wetterberichten, Kartenmaterial oder Vogelschlagvorhersagen versorgt. Das ZGeoBw deckt dabei alle Geoinformationen ab. Im Wesentlichen sind diese aus den Bereichen Biologie, Ethnologie, Fernerkundung, Geodäsie, Geoinformatik, Geologie, Geophysik, Geopolitik, Hydroakustik, Hydrographie, Hydrologie, Kartographie, Klimatologie, Meteorologie, Ökologie, Ozeanographie und Photogrammetrie.

Ein Soldat an einem Vermessungsgerät.
Vermessungen am ZGeoBw. (Quelle: PIZ SKB)Größere Abbildung anzeigen

Die meisten der rund 1.000 Beschäftigten arbeiten am Hauptsitz in der Mercator-Kaserne in Euskirchen. Doch auch im Ausbildungs- und Schulungszentrum in Fürstenfeldbruck und weiteren zehn Standorten befinden sich Teile des ZGeoBw. In Fürstenfeldbruck werden die Soldaten und Angestellten in den Fachgebieten des Geoinformationswesens ausgebildet. Gleichzeitig findet dort zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst die Fachhochschulausbildung für den gehobenen Wetterdienst statt.

Vielfältiges Aufgabengebiet

Ein Soldat zieht eine Karte aus einem Regal
Kartenmaterial für alle Winkel der Erde. (Quelle: PIZ SKB)Größere Abbildung anzeigen

Zu den Hauptaufgaben des ZGeoBw gehört vor allem die wissenschaftliche Arbeit im Fachgebiet Geoinformationswesen der Bundeswehr. Dazu müssen entsprechende Informationen aktualisiert, Höhendaten her- und bereitgestellt werden und meteorologische Vorhersagen für die Bundeswehr und die NATO erstellt werden. Kartenmaterial wird produziert und bereitgestellt, Wettervorhersagen werden getroffen und Vogelschlagswahrscheinlichkeiten berechnet. Und dies alles 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Dabei arbeitet das ZGeoBw intensiv mit anderen Institutionen wie zum Beispiel dem Deutschen Wetterdienst zusammen. Auf der anderen Seite unterstützt das ZGeoBw auch vor Ort. Beispielsweise mit Hilfe von Bodenmessungen helfen die Soldaten und zivilen Angestellten des ZGeoBw beim Feldlagerbau. Truppenteile werden dabei von erfahrenen Fachleuten bei Datenerfassung, Vermessungen und geologischen Erkundungen personell, materiell und aus fachlicher Sicht unterstützt.

Nur als Ganzes wirksam

Ein Wappen
Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Dadurch, dass alle Fachdisziplinen unter einem Dach im ZGeoBw vereinigt sind, erhöht sich die Qualität der Geoinformationen. Die Streitkräfte bekommen ihre Informationen damit ständig direkt. So werden Ressourcen gebündelt und für die Nutzer als Serviceleistung aus einer Hand geliefert. Denn hoch genaue Geoinformationen zu besitzen, ist die unverzichtbare Basis für wichtige Fähigkeiten der Bundeswehr, wie die vernetzte Operationsführung oder aber auch die Ziel- und Wirkungsanalyse.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 21.06.18 | Autor: 


http://cir.bundeswehr.de/portal/poc/cir?uri=ci%3Abw.cir.dienststellen.zgeobw.ueberuns