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Erster Cyber Security Tech Summit Europe 2019

Bonn, 19.03.2019.

Das Cyber Security Cluster Bonn hat am 13. und 14. März 2019 erstmals den Cyber Security Tech Summit Europe (CSTSE) im World Conference Center in Bonn ausgerichtet. Unter dem Leitgedanken der Veranstaltung „The Cyber Heartbeat of Europe“ trafen sich in Bonn zwei Tage lang Mitglieder, Vorstand und Beirat des Clusters, um sich über die aktuellsten Ansätze zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit in Wirtschaft und Gesellschaft zu informieren.

Ein Soldat an einem Rednerpult
Sprach über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Streitkräfte – der Inspekteur CIR (Quelle: PIZ CIR/Martina Pump)Größere Abbildung anzeigen

Als Beiratsmitglied war auch das Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) beim CSTSE dabei. Der Inspekteur des Organisationsbereichs CIR, Generalleutnant Ludwig Leinhos, sprach in seiner Rede über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Streitkräfte und die Gründung des Organisationsbereiches CIR. Leinhos ging außerdem auf den Aufgabenbereich des Kommandos ein und wie wichtig die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern sei. Gemeinsame nationale und internationale Ansätze seien der richtige Weg, um Bedrohungen aus dem Cyber- und Informationsraum erfolgreich begegnen zu können.

Gesamtstaatliche Zusammenarbeit

Wir leisten einen maßgeblichen Beitrag zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge“, so Leinhos auf dem Summit. „Hierfür suchen wir den Schulterschluss mit unseren nationalen und internationalen Partnern. Denn nur gemeinsam können wir den Bedrohungen aus dem Cyber- und Informationsraum erfolgreich begegnen – eine Voraussetzung für die Zukunft moderner Gesellschaften.

Bundeswehr als wichtiger Partner

Ein Soldat an einem Rednerpult
Der OrgB CIR bringt sich aktiv ein (Quelle: PIZ CIR/Martina Pump )Größere Abbildung anzeigen

Hierbei spielt das Nationale Cyber-Abwehrzentrum eine entscheidende Rolle. „Die Weiterentwicklung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums zu einer ressortübergreifenden, operativen Institution ist essentiell für die zukünftige Handlungsfähigkeit Deutschlands auf diesem Gebiet“, so Leinhos in seiner Keynote. „Wir halten dabei auch die Einbindung nationaler Internet Service Provider für unabdingbar.“ Der Organisationsbereich CIR bringe sich als Vertreter der Bundeswehr aktiv ein. Unter anderem könne der Organisationsbereich CIR dort Informationen aus dem Gemeinsamen Lagezentrum (GLZ) zur Verfügung stellen.

CIR als Treiber der Digitalisierung

Das GLZ dient auch als ein Beispiel für eine weitere Rolle des Organisationsbereiches CIR innerhalb der Bundeswehr. „Die Digitalisierung hat die Bundeswehr bereits entscheidend geprägt und wird dies in Zukunft noch deutlicher tun“, so Leinhos. „Wir als Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum sehen uns als Treiber für die Weiterentwicklung der Bundeswehr im Rahmen der Digitalisierung.“ Auch im Rahmen des Projektes „Digitalisierung der landbasierten Operationen“ leiste man einen wesentlichen Beitrag zum Führungssystem für das Gefecht von Morgen und zeitgleich zu einem wichtigen Digitalisierungsprojekt.

Stärkung der Region Bonn/Rhein-Sieg als Ziel

Ein Veranstaltungsraum
Das Interesse an der Veranstaltung war groß (Quelle: PIZ CIR/Martina Pump)Größere Abbildung anzeigen

Zum Beirat des Cyber Security Clusters Bonn gehören neben dem Kommando CIR auch die Polizei Nordrhein-Westfalen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Sie haben eine beratende Funktion. Mitglieder des Clusters sind unter anderem die Telekom, die Deutsche Post DHL Group und Mittelständler sowie Start-Ups aus Bonn und Umgebung. Insgesamt dient das Cyber Security Cluster Bonn der Förderung und Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Lehre, Wirtschaft, Behörden und öffentlichen Institutionen sowie sonstigen Bereichen im Cluster Cyber Security.


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Stand vom: 21.03.19 | Autor: 


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